19. Oktober 2016

Die Lindenthaler Kanäle

Zwischen dem Inneren und dem Äußeren Grüngürtel führt eine Verbindungsstraße lang, die meines Erachtens ein ziemlich einsames Dasein fristet. Vielleicht liegt es wirklich daran, dass sich heutzutage kaum noch jemand die Zeit für einen entspannenden Spaziergang nimmt.


Jedenfalls handelt es sich hier um ein herrlich idyllisches Fleckchen Grün mitten in der Stadt. Naja, fast mitten in der Stadt.

1. Oktober 2016

Die Ruinen von Alt St. Alban - Gedenkstätte für die Toten der Weltkriege

Direkt am Gürzenich, quasi mit der „Guten Stube Kölns“ verbunden, steht Alt St. Alban, eine der ältesten romanischen Kirchengebäude in Köln.

Alt St. Alban am Quartermarkt
Viel ist von der Kirche allerdings nicht mehr übrig. Bis auf die Außenmauer und einen Teil des Turms wurde sie im Krieg völlig zerstört.

1. September 2016

Der Stadtgarten - älteste Parkanlage in Köln


Gerade komme ich von einem Spaziergang durch den Stadtgarten zurück. Eigentlich wollte ich ja nur wegen eines einzigen Details dahin. Aber dazu später.

27. August 2016

Impressionen aus dem Rheinpark in Köln


Es hat mich nach langer Zeit mal wieder in den Rheinpark gezogen. Irgendwie bin ich ja jedes Mal aufs Neue erstaunt, wie groß dieser Park ist. Also für die, die ihn nicht kennen, glaubt mir, er ist viel größer, als es von der anderen Rheinseite aus scheint.

Angefangen habe ich meinen Spaziergang jedenfalls am Tanzbrunnen:

28. Juli 2016

Der Fischmarkt in der Kölner Altstadt

Direkt am Fuß von Groß St. Martin, zwischen Stapelhaus, Rhein und Buttermarkt/Mauthgasse liegt eine der, wie ich finde, schönsten Ecken der Kölner Altstadt. Der Fischmarkt.

Fischmarkt zwischen Groß St. Martin, Rhein und Stapelhaus
Hier ist es zwar, gerade bei schönem Wetter, alles andere als ruhig, aber man muss ja nicht unbedingt am Wochenende herkommen, wenn es die ganzen Touristen und feiernden Junggesellen und Gesellinnen in die Altstadt zieht.

5. Juni 2016

Unter Fettenhennen und die Geschichte des Tillmann Isenhaupt

Die Straße mit dem lustigen Namen „Unter Fettenhennen“ liegt zwischen dem Kardinal-Höffner-Platz (Kreuzblume am Dom) und dem Wallrafplatz. Die Hausnummer 11 ist die Adresse des Café Reichard, vielleicht ist das vielen eher ein Begriff.


Jedenfalls stammt der Name aus einer Zeit, als es in Köln noch keine Straßennamen gab. Im 15. Jh. stand hier ein Haus, das den Namen „zo der vetter hennen“ trug. Daneben befand sich eine Brothalle. Also ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass hier früher besonders fette Hennen herumliefen, die sich an den ganzen Brotkrumen satt gepickt haben.

 

Im 16. Jh. war diese Straße in Köln das Zentrum für Buchdruck und Buchhandel. Zu dieser Zeit soll sich auch die folgende Geschichte abgespielt haben:

28. März 2016

St. Gregorius im Elend - Kölns letzte Kirche in Privatbesitz


Die Elendskirche (Sankt Gregorius im Elend) steht in der Südstadt „An St. Katharinen“. Sie hat den Namen ihrem Standort zu verdanken. Im 14. Jh. befand sich an dieser Stelle der Elendsfriedhof, auf dem hauptsächlich die armen Bürger der Stadt aber auch Fremde, Selbstmörder und Nichtkatholiken beigesetzt wurden.


Gegen Ende des 16. Jh. nahm sich die Familie von Groote des Grundstücks an und lies dort eine Privatkapelle errichten.

2. Januar 2016

Gräber erzählen Geschichte(n) - Johann Christoph Winters

Das Grabmal eines Puppenspielers

Genau genommen handelt es sich um ein Denkmal und nicht um ein Grabmal, denn die genaue Stelle, an der Johann Christoph Winters beigesetzt wurde, ist nicht bekannt. 


Das Denkmal von Johann Christoph Winters auf Melaten

Geboren wurde Johann Christoph Winters 1772 in Bonn, wo er 1798 seine Schneiderlehre beendete. Das erste Mal mit Stockpuppen kam Winters während seiner Wanderjahre in Antwerpen in Berührung.  Zurück in der Heimat entwarf er dann seine eigenen Puppen und führte damit in der Vorweihnachtszeit Krippenspiele für Kinder auf. Gott sei Dank kam er dafür nach Köln. Wer weiß, wo Hänneschen und Bärbelchen sonst gelandet wären. 

9. Dezember 2015

Blick heben! Ja, sollte man öfter machen

Heute war ich in Sachen „Wenn der Weihnachtsmarkt erwacht“ unterwegs und „stolperte“ praktisch über diesen Schriftzug auf der Straße. Den habe ich zwar schon öfter gesehen, aber diesmal dachte ich: „Mensch an der Aussage ist echt was dran, macht man schließlich viel zu selten. Fotografier also mal!“ 

"Blick heben" 
Ein paar Schritte weiter kam mir dann der Gedanke: „Sag mal, bist du eigentlich blöd? Da steht „Blick heben“. Du überlegst auch noch, wie passend du diese Aufforderung findest und was machst du? Fotografierst und gehst weiter.“
-kopfschüttel-  
Also zurück. Blick gehoben. Wieder fotografiert. 

18. November 2015

Veedelherz zum runterladen ...

… und zwar mit den rechtsrheinischen StadtteilenJ

Warum ich das erwähne? 
Das war so: Vor einiger Zeit kam mir mal die Idee zu so einem Herz. Also habe ich erst einmal brav alle Stadtteile gesammelt und untereinandergeschrieben (damit ich auch ja keins vergesse, ne). Dann habe ich jedes einzeln in das Herz übertragen. Aaaber … irgendwie … sind die letzten Veedel der Liste auf die nächste Seite gerutscht und … nunja … eben nicht auf dem Herz gelandet.

Gestern ist mir das Veedelherz dann wieder über den Weg gelaufen und ich dachte: „Ach, stellst du das mal bei Facebook ein.“ Ausgerechnet dieser Post wurde dann auch in Rekordzeit geteilt und es dauerte natürlich nicht lange, bis die ersten Vermisstenmeldungen kamen. 

>>> Also, hier jetzt das Veedelherz mit allen 86 Stadtteilen von Köln. 

Das könnt ihr euch von mir aus runterladen, wieder löschen, durchs Web schicken, ausdrucken, an die Wand hängen, damit rumbasteln, links liegen lassen oder einfach durchsuchen, ob wirklich alle Stadtteile drauf sind J