Domoticons - bitte met Jeföhl

Also nicht, dass ihr denkt, ich hätte den ganzen Tag nichts zu tun 😉 Aber hin und wieder bekomme ich so einen kleinen Anflug von Ideenwahnsinn und dann lässt mir das keine Ruhe, bis es fertig ist.

Aber seid doch mal ehrlich, denkt ihr nicht auch, darauf hat das Netz noch gewartet? 

Wenn sie euch gefallen, dann macht damit, was ihr wollt 😊.

Ihr müsst dafür nur auf einen Dom klicken. Dann gehen immer 12 Stück zusammen auf. Die könnt ihr dann mit einem Klick auf die linke Maustaste runterladen (Bild speichern unter ...). Trennen könnt ihr die beispielsweise mit Paint. Aber immer als png Datei abspeichern, weil die alle freigestellt sind.















Siebzehn Jahre Sehnsucht

Eine kleine Liebesgeschichte für das (kölsche) Herz


Siebzehn Jahre sind jetzt vergangen, seit sie ihn das letzte Mal gesehen hat. Siebzehn lange Jahre, in denen sie so oft an ihn denken musste. Natürlich gab es auch Zeiten, in denen sie mit anderen Dingen beschäftigt war. Mit ihrer Karriere und dann mit ihrer Familie. Aber dann war er auf einmal wieder da: der Gedanke an ihn … an die Zeit damals … an ihre Gefühle.

Wie oft hatte sie in den letzten Jahren von ihm geträumt. Jedes Mal stellte sie sich in ihren Träumen vor, was geschehen wäre, wenn sie sich damals anders entschieden hätte. Wenn sie bei ihm geblieben wäre … oder zumindest in seiner Nähe. 

Aber heute ist es so weit. Heute wird sie ihn endlich wiedersehen. Wie wird sie wohl gleich reagieren? Als sie damals fortging, konnte sie ihre Tränen einfach nicht zurückhalten. Aber sie war ja auch noch jung ... unerfahren ... ein Teenager eben. Sie schaut auf die Uhr. Lange kann es nicht mehr dauern. Ihre Hände werden feucht und ihr Herz beginnt, schneller zu schlagen.

Viel hat sich hier nicht verändert, in den letzten Jahren. Aber sie hat sich verändert. Aus dem Teenager ist eine reife Frau geworden. Eine attraktive Frau wie viele behaupten. Eine Frau, die mitten im Leben steht, die eigentlich nichts aus der Bahn werfen kann … nach außen hin … innerlich ist sie sich da nicht so sicher.

Verstohlen sieht sie sich um. Ob die anderen Leute ihr die Anspannung anmerken können? Wahrscheinlich nicht. Jeder ist hier mit sich selbst beschäftigt. 
Langsam wird es dunkel. Ihre Nervosität steigt ins Unermessliche und ihre Gedanken überschlagen sich.

Dann … endlich … es ist so weit … der Zug erreicht die Hohenzollernbrücke und er steht vor ihr … in seiner ganzen Pracht … der Dom.


Die städtischen Museen in Köln - was erwartet mich in welchem Museum?

In der Stadt, in der man lebt, ins Museum gehen. Ich muss ja zugeben, das gehört für mich irgendwie in die Rubrik: Sollte man auf jeden Fall machen … demnächst.
Und bei dem Demnächst bleibt es dann oft auch. In anderen Städten ist ein Museumsbesuch überhaupt kein Thema. Aber zu Hause? Da laufen die Museen ja nicht weg. Zumindest nicht weit.

Kölnisches Stadtmuseum
Und dabei gibt es in Köln tolle Ausstellungen. Auch ganz spezielle. Einige davon möchte ich euch in der nächsten Zeit gerne vorstellen. 
Den Anfang mache ich mit den acht städtischen Museen.

5 Orte der Stille in Köln

In einer Großstadt wie Köln die Stille genießen? Nicht immer einfach, aber machbar … wenn man weiß, wo man hingehen muss. 

Ich liebe es, durch Köln zu spazieren. Ich mag den Trubel der Großstadt und ich genieße es, mich irgendwo dazwischenzusetzen, um dem lebhaften Treiben um mich herum zuzusehen.

Der Rosenpavillon - ein Ort der Stille
Aber genauso brauche ich auch meine Ruhe. Klar, die kann ich auch in (m)einem stillen Kämmerlein finden. Es gibt aber auch einige Orte in Köln, an die ich mich gerne zurückziehe, um mitten in der Stadt Stille zu erfahren. Fünf davon stelle ich euch hier einmal vor:

Die Lindenthaler Kanäle

Zwischen dem Inneren und dem Äußeren Grüngürtel führt eine Verbindungsstraße lang, die meines Erachtens ein ziemlich einsames Dasein fristet. Vielleicht liegt es wirklich daran, dass sich heutzutage kaum noch jemand die Zeit für einen entspannenden Spaziergang nimmt.


Jedenfalls handelt es sich hier um ein herrlich idyllisches Fleckchen Grün mitten in der Stadt. Naja, fast mitten in der Stadt.

Die Ruinen von Alt St. Alban - Gedenkstätte für die Toten der Weltkriege

Direkt am Gürzenich, quasi mit der „Guten Stube Kölns“ verbunden, steht Alt St. Alban, eine der ältesten romanischen Kirchengebäude in Köln.

Alt St. Alban am Quartermarkt
Viel ist von der Kirche allerdings nicht mehr übrig. Bis auf die Außenmauer und einen Teil des Turms wurde sie im Krieg völlig zerstört.

Der Stadtgarten - älteste Parkanlage in Köln


Gerade komme ich von einem Spaziergang durch den Stadtgarten zurück. Eigentlich wollte ich ja nur wegen eines einzigen Details dahin. Aber dazu später.

Impressionen aus dem Rheinpark in Köln


Es hat mich nach langer Zeit mal wieder in den Rheinpark gezogen. Irgendwie bin ich ja jedes Mal aufs Neue erstaunt, wie groß dieser Park ist. Also für die, die ihn nicht kennen, glaubt mir, er ist viel größer, als es von der anderen Rheinseite aus scheint.

Angefangen habe ich meinen Spaziergang jedenfalls am Tanzbrunnen:

Der Fischmarkt in der Kölner Altstadt

Direkt am Fuß von Groß St. Martin, zwischen Stapelhaus, Rhein und Buttermarkt/Mauthgasse liegt eine der, wie ich finde, schönsten Ecken der Kölner Altstadt. Der Fischmarkt.

Fischmarkt zwischen Groß St. Martin, Rhein und Stapelhaus
Hier ist es zwar, gerade bei schönem Wetter, alles andere als ruhig, aber man muss ja nicht unbedingt am Wochenende herkommen, wenn es die ganzen Touristen und feiernden Junggesellen und Gesellinnen in die Altstadt zieht.

Unter Fettenhennen und die Geschichte des Tillmann Isenhaupt

Die Straße mit dem lustigen Namen „Unter Fettenhennen“ liegt zwischen dem Kardinal-Höffner-Platz (Kreuzblume am Dom) und dem Wallrafplatz. Die Hausnummer 11 ist die Adresse des Café Reichard, vielleicht ist das vielen eher ein Begriff.


Jedenfalls stammt der Name aus einer Zeit, als es in Köln noch keine Straßennamen gab. Im 15. Jh. stand hier ein Haus, das den Namen „zo der vetter hennen“ trug. Daneben befand sich eine Brothalle. Also ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass hier früher besonders fette Hennen herumliefen, die sich an den ganzen Brotkrumen satt gepickt haben.

 

Im 16. Jh. war diese Straße in Köln das Zentrum für Buchdruck und Buchhandel. Zu dieser Zeit soll sich auch die folgende Geschichte abgespielt haben: